Hier seid ihr richtig. Das Forsthaus Gysenberg heißt jetzt Waldgeschwister.

Ein Haus

erzählt.

Manche Häuser haben Geschichten zu erzählen. Das Forsthaus Gysenberg hat über 200 Jahre davon. Von preußischen Förstern bis zu euch, die ihr heute hier seid.

Unsere Geschichte

1217

Die ersten Spuren

Erste urkundliche Nennung des Gysenbergs. Schon damals war diese Gegend mehr als nur Wald.

Die ersten Spuren
Ursprung im Wald
1800–1827

Ursprung im Wald

Genau weiß man es nicht mehr. Aber irgendwann zwischen 1800 und 1827 wurde das Forsthaus errichtet. Ein Bruchsteingebäude mit Krüppelwalmdach, typisch preußisch. Es diente der Verwaltung des Forstreviers und gehörte zum Rittergut Gysenberg, dem adeligen Landsitz der Familie von Gysenberg.

1908

Der Förster kommt

Wilhelm Heinrich Lindemann wird Förster am Gysenberg. Er prägt das Forsthaus und den Wald für Jahrzehnte. Fördert Aufforstungen, kümmert sich ums Wildgatter. Ein Mann, der hier Spuren hinterlässt.

Der Förster kommt
Die Gastwirtin
1920er

Die Gastwirtin

Cläre Lindemann, Ehefrau des Försters, eröffnet ein Ausflugslokal im Forsthaus. Zum ersten Mal kehren hier nicht nur Förster und Jäger ein, sondern alle, die durch den Wald spazieren.

1927

Die Stadt übernimmt

Am 26. September 1927 kauft die Stadt Herne den Gysenberger Wald. Wanderwege entstehen, Freizeitflächen werden angelegt. Das Forsthaus wird zum Treffpunkt für Ausflügler, Wanderer und Jäger.

Die Stadt übernimmt
Der Tierpark
1934

Der Tierpark

Im angrenzenden Gelände wird ein Tierpark eröffnet. Förster Lindemann gestaltet ihn maßgeblich mit. Das Forsthaus wird zum Ausgangspunkt für Familien, die Wald und Tiere erleben wollen.

1960er–70er

Der Revierpark

Der Gysenberg wandelt sich zum Freizeitzentrum. Wellenfreibad, Eishalle, Aktivarium entstehen. Das Forsthaus bleibt, was es war. Eine traditionsreiche Gaststätte im Grünen. Treffpunkt für Jägervereine, Naturfreunde, Wandergruppen.

Der Revierpark
1986

Denkmalschutz

Das Forsthaus wird unter Denkmalschutz gestellt. Zusammen mit der Mühle und dem Haupthaus Gysenberg. Seine Geschichte wird offiziell geschützt.

1991–1995

Restaurierung

Denkmalgerechte Sanierung. Das Fundament aus dem Jahr 1800 wird erneuert. 1995 öffnet das Forsthaus nach den Arbeiten wieder seine Türen.

Restaurierung
2025

Neue Gastgeber

Und jetzt wir. Ein Geschwisterpaar und ein erfahrener Gastronom übernehmen das Forsthaus. Gemeinsam mit einer klaren Idee: Gastfreude, die man spürt.

2026

Wiedereröffnung

Nach umfangreichem Umbau öffnet das Forsthaus als Waldgeschwister. Das denkmalgeschützte Haus bleibt. Seine Geschichte, seine Seele. Drumherum entsteht etwas Neues. Offener, heller, mit Raum für Momente, die zählen.